ENTWÜRFE IMAGEKAMPAGNE 2016 DES DEUTSCHEN TECHNIKMUSEUM

 

Das Technikmuseum zählte 2015 fast 600.000 Besucher*innen. Dennoch gibt es viele Menschen, die einen Besuch bisher nicht in Erwägung ziehen. Weil sie Maschinen langweilig  finden, weil sie denken, das Museum sei etwas für Technik-Freaks oder weil sie einfach finden: »Technik ist viel zu abstrakt und hat nichts mit mir zu tun.« 


Die vorgeschlagenen Kampagnen (zwei Designlinien) durchkreuzen diese Sichtweisen und sollen Menschen Lust darauf machen, die Vielseitigkeit des Technikmuseums, die geschichtliche Dimension alter und neuer Technik und die kultur- und alltagsgeschichtlichen Bezüge auch für sich zu entdecken. 

 

MOTIV 1
Das Motiv arbeitet mit dem Brechen von Sehgewohnheiten: Was lächelt mir da entgegen? Wer guckt da so grimmig? Technik bekommt plötzlich ein – fast menschliches – Gesicht. Die Irritation zieht Aufmerksamkeit auf sich und das erzeugte Schmunzeln bleibt (als positive Emotion) im Gedächtnis. Gleichzeitig verringert dies die Distanz zur Technik und zum Museum bei den nicht schon technikaffinen Besucher*innen. 

MOTIV 2
Die zweite Designlinie arbeitet mit witzigen Headlines, die einen spielerischen Bezug zwischen Objekten im Technikmuseum und dem Alltag der Betrachter*innen herstellen. 
Der Untertitel mit prominentem Logo spricht die Betrachter*innen wieder direkt an. Sie bindet die Headline sachlich ans Museum, sein Angebot und seine Highlights zurück.
Was hat das mit mir zu tun? – Diese Frage wird hier aufgegriffen. Die Antwort: Technik umgibt dich tagtäglich. Sie ist  Teil deines Lebens und das vieler anderer Menschen in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Darüber kannst du im Tech-nikmuseum etwas erfahren. 

PROJEKT-DETAILS

 

GRAFIKKONZEPT: Matthies & Schnegg

WETTBEWERBSTEAM: Julia Schnegg, Enno Wöhler

AUFTRAGGEBER: Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin